Allgemeines

Das Lama gehört zur Familie der Kameliden, welche sich in

  • Neuweltkameliden und
  • Altweltkameliden

unterteilt.

Zur Familie der Neuweltkameliden zählen das Lama, das Alpaka, das Guanako und das Vikunja (die letzteren beiden sind Wildformen); zu den Altweltkameliden zählen das Kamel und das Dromedar. Die Wildformen der Neuweltkameliden eignen sich nicht zur Haltung in privater Hand, man sollte diese bestenfalls in einem Zoo besuchen. Verwendung finden Lamas vor allem zum Tragen von Lasten im gebirgigen, unwegsamen Gelände Südamerikas – in den Hochländern von Argentinien, Chile, Peru und Bolivien.

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Lamas und Alpakas werden in Nordamerika als alternative landwirtschaftliche Nutztiere gehalten, wobei dort – aber auch in Neuseeland – hauptsächlich die Wolle dieser Tiere verarbeitet wird.
In Südamerika, wo die Tiere am häufigsten als Lastenträger Verwendung finden, gibt es zur Zeit etwa 7 Millionen Lamas und Alpakas.

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Lamas sind hoch sozialisierte Herdentiere, welche man nie alleine halten darf – sie vertragen sich auch hervorragend mit Pferden, Esel, Schafen oder Ziegen. Ohne Training sind Lamas scheue Tiere, sind aber sehr freundlich und immer interessiert an ihrer Umgebung.

Trainierte Lamas eignen sich vorzüglich als Begleiter bei Wanderungen und / oder als Lastenträger bei Touren im Gebirge, wobei sie ein Gepäck von etwa 30 kg mühelos transportieren können.
Als ruhiges, problemloses Haustier wird das Lama auch in Europa immer beliebter.
Kinder haben einen natürlichen Zugang zu diesen Tieren, da Lamas rücksichtsvoll und wie Kinder immer an Neuem interessiert sind.
Diese Eigenschaften machen Lamas auch zu sehr guten Therapietieren.

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